Wer kennt sie nicht? Alle Jahre wieder, wenn der Winter zu Ende geht, taucht sie auf und belästigt und quält unsere Pferde: Die Kriebelmücke.
Dieses kleine blutsaugende Insekt tritt in Scharen auf. Es kriecht den Pferden in die Ohren und weitere empfindliche Stellen, wie Ellenbogen, Euter, Schlauch, etc., und saugt sich dort fest. Und das bereits ab den ersten milden Temperaturen in den Frühlingsmonaten bis weit in den Herbst hinein.
Für die Pferde gibt es kaum eine Möglichkeit, die Kriebelmücke abzuwehren. So entstehen sehr unschöne, juckende Stellen bis hin zu stark entzündeten und äußerst schmerzhaften Wunden.
Doch weil gegen vieles ein Kraut gewachsen ist, rücken wir in unserem Workshop diesen fiesen Parasiten zu Leibe.
Mit der richtigen Zusammenstellung von Trägerölen sowie Auszügen aus verschiedenen Kräutern können wir uns eine einfache, sehr schonende aber hochwirksame Salbe machen, die unseren Pferden, wenn sie regelmäßig angewendet wird, einen zuverlässigen Schutz gegen die gemeinen Blutsauger bietet. Auch weitere Parasiten, wie zum Beispiel Zecken, können mit dieser Salbe erfolgreich abgewehrt werden.
Es werden die einzelnen Inhaltsstoffe vorgestellt, erklärt und ihre Wirkung erläutert. Jeder Teilnehmer erhält ein Skript mit ausführlicher Anleitung und Rezept.
Weiterhin nimmt jeder Teilnehmer die im Workshop vorbereiteten und gefertigten Resultate mit:
Weitere Informationen auf Anfrage.
Anmeldung erforderlich.
Huf- und Pfötchen-Balsam selbst gemacht? Das geht.
Und ist auch gar nicht schwer.
Sowohl im Internet als auch in Tierhandlungen und -abteilungen findet man ein Überangebot an Pflegeprodukten für die Hufe und Pfoten unserer Vierbeiner.
Oftmals teuer, manchmal unübersichtlich oder irreführend. Denn längst nicht alles, was sich gut liest, ist auch wirklich gut für meine Tiere bzw. ihre Gesundheit.
Achtet man nur einmal auf die jeweiligen Zusatzstoffe, merkt man schnell, dass man kaum durchsteigt.
Doch wann weiß ich genau, was im Pflegemittel enthalten ist?
Ganz einfach: Wenn ich es selbst mache!
In diesem Workshop werden einfache Möglichkeiten vorgestellt, wie man den Vierbeiner-Hufen und Pfoten wohltuende und gute Pflegemittel selbst anfertigen kann. Und das mit einfachen Zutaten, die
schnell zusammengestellt sind.
Aber vor allem: Ganz ohne schädliche oder chemische Zusätze.
Termin: 01.06.2025 - 15.00 bis 16.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 24 € inkl. Materialgeld
Themen:
Die Natur hat uns mit vielen wunderbaren Kräutern gesegnet, eines davon ist das Johanniskraut, welches sich in der Naturheilkunde als schmerzlindernd bewährt hat.
Das aus Johanniskraut gewonnene Rotöl ist ein wahrer Alleskönner: Als Einreibung lindert es Schmerzen bei Gelenksentzündungen, rheumatischen Beschwerden, Muskelverspannungen, Hexenschuss und Nervenschmerzen.
Ebenso ist wohltuend und hilfreich zur Behandlung von Hautirritationen wie Schuppenflechte, Ausschlag und Ekzemen. Daher auch für Sommerekzemer sehr
empfehlenswert.
Rotöl ist außerdem wirkungsvoll bei Stich-, Quetsch- und Schürfwunden, Verstauchungen oder Prellungen. Wohltuend ist es auch zur Hautpflege bei Sonnenbrand.
Ebenso kann es gegen die gemeine Kriebelmücke und sonstige Parasiten sehr effektiv eingesetzt werden. Sowohl bei als auch prophylaktisch gegen und zur Wundheilung nach Befall.
Der Herstellung von Rotöl werden wir uns im Workshop Naturheilkunde für Tier und Mensch widmen, ebenso dem Anfertigen einer Salbe sowie einer Tinktur aus Johanniskraut.
Außerdem Bestandteil des Workshops: Exkurs ins Thema Narbenentstörung
Denn ganz besonders wertvoll kann Rotöl bei der Entstörung von Narben unterstützen: Narben sind ein häufig unterschätzter Faktor, der zu Schmerzen durch Verspannungen, Blockaden und daraus resultierenden Bewegungseinschränkungen führt.
Denn Narbengewebe – bei Mensch wie Tier – ist immer Ersatzgewebe und kann aufgrund seiner Beschaffenheit unbehandelt ein großes Störfeld für umliegende Bereiche darstellen.
Mit nur wenigen Handgriffen und einer gewissen Regelmäßigkeit, können wir uns selbst oder auch unseren Vierbeinern helfen, das vernarbte Gewebe geschmeidig zu machen, die Dehnfähigkeit und Elastizität zu verbessern und somit Fehlhaltungen und Blockaden in umliegenden Bereichen zu verhindern, zu verbessern oder zu beseitigen.
Im Workshop gebe ich Anleitung, wie man selbst manuell störendes Narbengewebe behandeln und somit Beweglichkeit und Wohlbefinden verbessern kann.
Jeder Teilnehmer nimmt Kostproben aller angesetzten oder gefertigten Produkte mit nach Hause.
29.06.2025 - 15.00 bis 17.30 Uhr
Veranstaltungsort: Trainings- und Therapiestall am Konzer Berg, Konz (Standort wird bei Anmeldung gesendet)
Teilnahmegebühr: 28 € inkl. Materialgeld
Anmeldung erforderlich.
In diesem Jahr geht es für die Dualini Kinder weiter, die im vergangenen Sommer die Dualini Basiskurse absolviert haben.
Der erste Aufbaukurs für sie wird voraussichtlich um die Osterzeit an folgenden Terminen stattfinden:
26.04.2025 - 14.00 bis 17.00 Uhr
Xx.xx.2025 - 14.00 bis 17.00 Uhr
Mindestalter: 7 Jahre
Zugangsvoraussetzung: Teilnahme am Basis I sowie Basis II Kurs.
Kursgebühr: 90€ pro Teilnehmer